Samstag, 22. August 2009

Vom Suchen und Finden der Trauzeugen!!

So der nächste Punkt auf der Liste waren die Trauzeugen. Benötigen wir welche? Wenn ja wer soll es sein? Ja wir benötigen welche. Weil wie wir finden es ein schönes Zeichen ist, jemanden für sich auszusuchen, der bezeugt das man sich das Ja-Wort gegeben hat. Als erstes hatte Sarah ihre Wahl getroffen. Ihre Wahl fiel auf ihren Cousin Sebastian. Schon seit der frühen Kindheit, von den Oma Tagen mit Sport, oder das Seifenkisten fahren bis heute verbindet die beiden jede Menge und deshalb war für sie recht schnell klar, dass sie ihren Cousin als Trauzeugen haben möchte. Kurz nachdem wir aus dem Amerikaurlaub nach Hause kamen und die Fotos noch nicht alle kannten, besuchte Sebastian Sarah um sich die Fotos aus Amerika anzuschauen und beim Fotos gucken fragte Sarah ihn, ob er sich vorstellen könnte ihre Brautjungfer zu sein. Er wusste sichtlich nichts damit anzufangen und außer einem verwirrten Blick hatte er nichts zu sagen :-) Sarah spezifizierte ihre Aussage mit dem Zusatz, dass man es auch Trauzeuge nennen könnte und schon wusste er mehr damit anzufangen. Er bejahte diese Frage, aber irgendwas fehlte. Sarah fühlte sich komisch, sie wusste seine Reaktion nicht einzuordnen. Ihre erste Reaktion war traurig gestimmt, "der hat sich gar nicht richtig gefreut!" . Ein schneller prüfender Anruf von Sarahs Mum bei ihrer Lieblingspatentante, brachte aber die Kehrtwende in Sarahs Gemüt. Er hat sich sehr wohl gefreut und auch freudig zuhause davon berichtet, dass er Sarahs Trauzeuge sein darf. Manchmal muss man erlebtes oder gehörtes auch ersteinmal verarbeiten!!!! In einem weiteren Gespräch zwischen Cousin und Cousine, machte er ihr aber auch noch einmal deutlich, dass er sich wahnsinnig gefreut hatte, aber im ersten Moment sehr geschockt war, weil er damit nie gerechnet hätte.

Mein Trauzeuge stand bei mir auch schon länger fest, ich möchte fast sagen er stand schon vor der eigentlichen Planung fest. Meine Wahl fiel auf Karsten. Mit Karsten verbindet mich jede Menge. Habe ich ihn in der frühen Kindheit, beim Fußball noch gehänselt, wurde nach der Schulzeit eine sehr enge Freundschaft daraus. Immernoch trafen wir uns regelmäßig beim Fußball und auch Privat feierten wir bei dem einen oder anderen Bierchen. Man kann sagen, dass sich daraus beste Freundschaft entwickelte und so freute ich mich auch riesig, als er mich damals zum Paten seiner erstgeborenen Lara machte. Außerdem hat es mich gefreut, auch sein Trauzeuge gewesen sein zu dürfen. Ich möchte aber betonen, dass diese beiden Ehrungen, nicht großartig in meine Entscheidung einfluss genommen haben. Ich wollte Karsten als meinen Trauzeugen, weil unsere Freundschaft nach wie vor sehr eng ist und er es deswegen verdient hat.

Wir hatten einen Männerabend geplant. Karsten, Stefan, Christian und ich wollten ins Resi und in Paderborn angekommen, wollten wir erst noch einen Cocktail im Lounge & Peppers trinken. Als wir dann dort bei einem leckeren Caipirinha saßen und wir irgendwie auf das Thema Hochzeit und Trauzeugen kamen, wollte ich nicht mehr länger auf einen günstigen Augenblick warten und habe ihn trocken gefragt, ob er sich vorstellen könnte, mein Trauzeuge zu werden. Sein Antwort war genauso trocken. Er sagte "NEIN". Fing sofort an zu lachen, umarmte mich und sagte, das er es natürlich sehr gerne machen würde!! Wir beide mussten lachen und der Resiabend nahm seinen Lauf.

So das war die Geschichte wie und warum wir an unsere Trauzeugen gekommen sind. Wir sind beide sehr glücklich mit unserer Wahl und freuen uns auf den Tag der Tage!!

1 Kommentar:

  1. Frage an den Trauzeugen: Gibt es schon Planungen für den Junggesellenabschied?

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