Mittwoch, 1. Februar 2012

Endlich... der krönende Abschluss unter unserem Hochzeitsblog!!

Also ich dachte mir jetzt 1 Jahr nach
der Reise, könnte ich mal den Endpunkt unter unsere Hochzeit setzen
und die abschließende Geschichte über unsere wunderschöne Reise
auf der Aida erzählen. Ich bin mir bewusst, dass ein Jahr eine lange
Zeit ist und ich hoffe ich kann in etwa wiedergeben, wie schön diese
Reise war.
Zu aller erst stand natürlich wie
immer die Hinfahrt auf dem Programm und unser Hinflug ab Hannover
sollte sehr sehr früh gehen. Unser Problem bestand ganz einfach
darin, wie wir unsere Nacht davor verbringen wollten, da wir um ca.
2-3 Uhr schon losfahren mussten. Wir standen also den vorigen Sonntag
sehr früh auf und verbrachten den Tag eigentlich wie immer. Nur eine
Ausnahme hatte das alles, nachdem Fußballspiel im Iburgstadion,
fuhren wir direkt nach Hause und gingen ins Bett. Ja ihr lest
richtig, wir gingen ins Bett um 17 Uhr. Wir hätten auch niemals
gedacht, dass wir schlafen könnten, aber es hat geklappt. Unser Plan
ist tatsächlich aufgegangen und wir konnten uns ausgeschlafen in
Richtung Hannover machen. Wir hatten vorab einen Parkplatz außerhalb
des Flughafengeländes mit Taxifahrt zum passenden Terminal gebucht.
Nach einigen Problemen diesen zu finden, befanden wir uns auch schon
in der Abflughalle mit lauter Aida Reisenden. Der Flug war
Turbulenzlos und eigentlich wie immer „Langweilig“. In Gran
Canaria angekommen wurden wir auch direkt von unzähligen Aida
Servicekräften begrüßt und zum Schiff gebracht. Die Fahrt ging
ziemlich lang zum Hafen, aber der erste Eindruck hat die lange
Wartezeit vergessen gemacht! Wir fuhren dem Ende des Tunnels entgegen
und bei Austritt aus der mit Lampenlicht durchfluteten Unterführung,
bat sich uns ein Bild, welches ich nie vergessen werde! Dort stand
Sie die Aida Bella im Hafen von Gran Canaria und dieses Gefühl der
Vorfreude machte sich in der Magengegend breit. Wir hatten noch
ziemlich früh am Tag und nach dem Check in Prozedere, mit Bild
machen für die eigene Bordkarte waren wir auf dem Schiff. Leider war
die Aida Bella selber erst von der letzten Tour zurückgekehrt und
wurde Grundgereinigt, so dass wir unser Zimmer noch nicht beziehen
konnten. Wir legten uns zur Erholung erst einmal auf das oberste
Pooldeck. Es war ziemlich windig, aber auch die Sonne hatte schon
einige Kraft, so dass wir, ich greife jetzt mal vor, am Abend einen
schönen, knackigen Sonnenbrand bemerkten. Nach der Erholung und
einigen Schlaf am Pooldeck, machten wir uns auf ins nahegelegene
Einkaufszentrum, um dem Schussel Olaf Flip Flops zu kaufen, die er
natürlich vergessen hat. Nach dieser kurzen aber erfolgreichen
Shoppingeinlage, Sarah hat sich nämlich auch etwas gekauft, gingen
wir wieder zum Schiff zurück. Nachdem wir dann endlich die Zimmer
beziehen konnten, entschlossen wir uns noch einmal zum Strand von
Gran Canaria zu gehen.
Gran Canaria:
Das Wetter war traumhaft und schön
warm und nach einigen Gehminuten haben wir auch den Strand erreicht.
Was uns zum Rückweg bringt. Dieser war nämlich nicht so einfach wie
wir uns das vorgestellt haben. Wir haben uns nämlich verlaufen und
der anfängliche Stolz von Olaf nicht zu fragen, hat die Situation
nicht wirklich verbessert. Nach einiger Zeit der
Meinungsverschiedenheit und des Frustes, ging Olaf dann endlich in
ein Kaufhaus (ähnlich Kaufhof) und fragte gestikulierend nach dem
Weg zum Hafen. Auch wenn er Spanisch in der Schule hatte, ist davon
nicht mehr viel übrig geblieben. Sein fragendschauendes Gegenüber
verstand immerhin so viel, dass er aus Deutschland kommt und rief
eine deutschsprachige Kollegin an, die mir dann den Weg zum Hafen
erklärte. Wir hätten sicherlich einige schöne Gässchen von Gran
Canaria nicht gesehen, hätten wir uns nicht verlaufen (So lautet
Olafs Ende der Geschichte von Gran Canaria, Sarahs könnte
geringfügig abweichen ;-) Nichts desto trotz, war Gran Canaria nicht
so schön wie wir dachten, was auch an den missglückten
Navigationskünsten liegen könnte. Etwas ermüdet aber dennoch
zufrieden kamen wir auf das Schiff zurück und erwarteten unser
erstes Abendessen auf der Aida Bella. Und wir müssen sagen „WOW“.
Eine Vielfalt und Auswahl, die seinesgleichen sucht. Vollgefressen
und Seelig begaben wir uns zum Eröffnungsempfang den wir uns noch
anschauten. Wir wollten nämlich unbedingt wach bleiben, da wir das
erste Auslaufen der Aida nicht verpassen wollten. Wir quälten uns
von Stunde zu Stunde, mal drinnen auf einem Fernsehsofa, von wo wir
per Webcam die Pooldeck Party beobachten konnten, mal auf dieser
Party selber. Endlich war es dann soweit und die Uhr schlug
Mitternacht. Die Musik ertönte und die Aida lief zum ersten Mal aus.
Wunderschön! Kurz danach haben wir uns dann in unser Zimmer begeben,
da wir schon ziemlich müde waren. Alles in allem war es ein schöner
erster Tag auf der Aida.
Teneriffa
Die Nacht war früh zu ende, da ich
Sarah zu ihrem Geburtstag unsere erste Ausflugstour mit Aida auf
Teneriffa gebucht hatte. Ich schenkte ihr den Besuch im Loro Parque,
den sie schon des Öfteren im Fernsehen begutachtet hatte. Nach
einigen Minuten der Busfahrt, welche wir aufgrund der langen Fahrt an
der Küste Teneriffas genießen konnten, kamen wir endlich am Park
an. Dieser Park ist wirklich sehr schön, leider war unser Aufenthalt
zeitlich dermaßen begrenzt, so dass wir uns speziell erst einmal auf
die unzähligen Tier Shows konzentriert haben. Seerobben, Papageie,
Delfine und Wale zeigten uns ihre Kunststücke und wir waren mal mehr
und mal weniger begeistert. Speziell die Papageien Show hätte man
sich sparen können, da die Tierpfleger ausschließlich Spanisch
sprachen. Als Touristenpark, hätte ich mir zumindest Englisch
gewünscht. Alle anderen Shows waren wirklich klasse. Auf dem Schiff
zurück überlegten wir was wir noch mit dem Tag auf Teneriffa
anfangen könnten. Nichts fiel uns ein, da das Schiff bereits um 13
Uhr wieder ablegen sollte. Wir machten uns also Gedanken wie der Tag
an Bord der Aida Bella gestaltet wird. Wir erkundeten das Schiff aufs
Neue und fanden wirklich noch Ecken wo wir nicht waren. Das Schiff
ist wirklich riesig! Außerdem wurde die Seenotrettungsübung
durchgeführt, welche von jedem Passagier an Bord absolviert werden
muss. Sehr schöner Tag auf Teneriffa bzw. auf dem Meer neigte sich
dem Ende. Mein Sportdrang, ließ mich dann auch zum ersten Mal das
Fitnesscenter an Bord besuchen, welches ich dann bis auf einen Tag
Ausnahme jeden Tag genutzt habe. Ansonsten hätte ich definitiv
zugenommen, denn auch an diesem Tag war das Essen wieder Weltklasse.
Madeira:
Am nächsten Morgen legte die Aida
Bella in Funchal Madeira an. Also konnten wir auch Portugal auf
unserer imaginären Weltkarte, als besuchtes Land abhaken. Das Wetter
war Traumhaft. Am Vorabend, hatten wir uns die Highlights für
Funchal im Theatrium an Bord angeguckt. Diese Veranstaltung, wurde
immer den Abend vor anlegen abgehalten. Dort konnte man sich die
angebotenen Ausflüge anschauen und ggf. noch Buchen. Wir
entschlossen uns allerdings Funchal auf eigene Faust zu erkunden.
Kaum von Bord machten wir uns auch gleich auf den Weg in die
Altstadt. Funchal ist wirklich schön. Verwinkelte Gässchen,
farbenfrohe Parks und Blumenbeete. Wir besuchten auch den Mercados
dos Lavradores. Einen Markt, wo man frisches Obst und Fisch der
Region kaufen kann. Unter anderem kann man hier auch den Degenfisch
kaufen, der wie man uns sagte nur vor der Küste Portugals und Japans
heimisch ist. Nachdem wir den Markt hinter uns gelassen hatten,
wussten wir nicht recht was wir besuchen sollten. Und hier begann ich
dann einen großen Fehler und stimmte einer Seilbahnfahrt zu, die uns
hoch zum Monte führen würde. Die Wartezeit im Tal war schon recht
lang und so hatte auch meine Nervosität genug Zeit sich breit zu
machen. Auf dem Weg nach oben, waren wir nicht alleine an Bord der
Gondel, weswegen ich dann leise meiner Angst Luft machen musste. Ich
habe wirklich, genetisch von meiner Mutter übertragen, riesige
Höhenangst. Nach einer wirklichen EWIGKEIT, kamen wir dann oben an
und wenn es nicht so gut besucht gewesen wäre, hätte ich mich auf
meine Knie geworfen und wie einst Willi Brandt den Boden geküsst. Im
Nachhinein betrachtet, war es diese Angst aber mehr als Wert. Von
hier oben hatte man einen super Ausblick über Funchal, bis hin zum
Hafen und der Aida. Nach einigen Fotostopps, u.a. in der von Kaiser
Karl I. von Österreich erbauten Kathedrale beobachteten wir die
Korbschlittenfahrten der Portugiesen. Die 2 der 4 km ins Tal, konnte
man als Korbschlittenfahrt buchen. Man setzt sich in ein mit Kufen
bespicktes Holzgestell und nach einem satten Sprint des
Korbschlittenfahrers, saust man auf den steilen Straßen Funchals dem
Tal entgegen. Natürlich mit Korbschlittenfahrer hinten an Bord. Aber
der stolze Preis, von ich weiß es gar nicht mehr wieviel auf jeden
Fall sehr teuer, war uns dieses Spektakel nicht wert. Außerdem
hatten wir die Seilbahnfahrt für Hin- und Rückfahrt schon vorab
bezahlt. Was mich auch gleich zur Rückfahrt bringt. Wir waren
alleine in der Gondel und aus Stolz und falschem Machosein werde ich
dazu jetzt nichts schreiben. Bei Interesse an weinerlichen
Geschichten und puren Angstzuständen, setzt euch mit Sarah in
Verbindung, die das auch auf Film festgehalten hat. Dieses Material
ist aber konfisziert und nicht für öffentliche Belange freigegeben.
Unten angekommen, wir haben es tatsächlich überlebt, schlenderten
wir dann durch die Altstadt zurück zum Schiff, wo mein Sportprogramm
und natürlich nicht zu vergessen, dass super Essen auf uns wartete.

1.Seetag:
Der erste Seetag stand an und wir
konnten die Aida mal auf offenem Meer begutachten. Ein geiles Gefühl.
Wir legten uns an diesem Tag dann einfach mal ganz faul in die Sonne
;-) Wir haben sogar Delfine in freier Wildbahn gesehen, die uns
einige 100 m gefolgt sind und mit schönen Sprüngen auf sich
aufmerksam machten.
Am Abend fanden immer verschiedene
Aktivitäten auf der Aida statt und an diesem Abend unter anderem der
Honeymoon Treff, an dem wir gerne teilnehmen wollten. Dieser
Honeymoon Treff war für Paare, die diese Kreuzfahrt im Zuge einer
Hochzeit, Silberhochzeit oder goldenen Hochzeit gebucht hatten. Und
da es ja unsere Hochzeitsreise war, durften wir dort natürlich nicht
fehlen. Nach einem kleinen aber feinen Sektempfang und einem
gemeinsamen Pärchen Foto (Diese Fotos wurden zu jeder Gelegenheit
geschossen! Bei jedem Verlassen des Schiffs, auf jeder Veranstaltung
vom Schiff und teilweise auf den Ausflügen. Diese Fotos konnten dann
Entwickelt oder als Datei, für Teuer Geld erworben werden!) Nach der
Begrüßung der Servicekräfte der Aida und einem kleinen Erkunden
Ihrerseits, welches Paar die Kreuzfahrt zu welchem Jubiläum
angetreten hat und wie die einzelnen Hochzeitstage heißen, wurde
nach einem besonderen Ereignis zur Hochzeit gefragt. Sei es ein
besonderer Antrag, oder ein kurioses Ereignis. Ich musste spontan
lachen, da ich direkt von unserem Heiratsantrag erzählen wollte.
Sarah unterband dies aber sofort. Allerdings hatte der Aida
Bedienstete mein Lachen mitbekommen und fragte mich dann direkt, ob
wir etwas Besonderes zu erzählen hätten. Nun erzählte ich die
Geschichte meines Antrages auf dem Empire State Building und erntete
dafür viele „Wow“ und „Ohhhh“. Im Anschluss an die
Geschichte, wurden dann noch Lose mit Zimmernummern gezogen, wo man
etwas gewinnen konnte. Durch das erzählen unserer Geschichte, durfte
Sarah als Erstes jemanden glücklichen auswählen, der ein kleines
Präsent erhält. Sarah zieht und zu aller erstaunen hatte sie unsere
Zimmernummer gezogen. Also hatten wir 2 schöne Cocktailgutscheine
gewonnen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto aller Hochzeitsgäste,
welches wir auch geschenkt bekommen haben, gingen wir mit 2 weiteren
Paaren noch zum Essen und anschließend in die Disco, um den Abend
ausklingen zu lassen.
Lissabon:
An diesem Morgen standen wir sehr früh
auf. Der Kapitän sagte am Abend vorher, dass die Hafeneinfahrt in
Lissabon zu den schönsten der Welt gehört und man diese vielleicht
nicht verpassen sollte. Wir hielten uns natürlich daran und standen
also um sechs Uhr auf. Vorbei am Entdecker Denkmal und den Turm von
Belem, an der Christus Statue vorbei. (Exakt die gleiche Statue wie
in Rio de Janeiro. Diese Statue wurde allerdings komplett von den
Einwohnern bezahlt. Aus Stolz darüber, als einziges europäisches
Land, nicht am 2 Weltkrieg teilgenommen zu haben.) Unter der Großen
Brücke der Revolution hindurch. Diese Hafeneinfahrt war wirklich
schön und wir waren froh so früh dafür aufgestanden zu sein. Wir
dachten nämlich, dass wir diese Sehenswürdigkeiten, nicht mehr so
leicht erreichen könnten ohne dass wir uns nen Taxi mieten oder
ähnliches. Umso verwundeter waren wir, dass das Schiff 100m weiter
anlegte und die Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß erreichbar waren.
Nach anlegen und Verlassen des
Schiffes, standen einige Sightseeing Busse am Hafen und wir
entschieden uns ein Ticket dafür zu kaufen. Es regnete etwas und so
konnten wir viel in kurzer Zeit sehen. Wir besuchten den „Elevator
de Santa Justa“, der uns über die Dächer von Lissabon bringen
sollte. Auch hier hatte ich wieder mit meiner Höhenangst zu kämpfen.
Der Preis für diesen Aufzug, war schon im Busticket inbegriffen.
Nach dieser schönen Stadtrundfahrt, kamen wir wieder am Hafen an und
überlegten uns noch einmal zu Fuß zu dem Entdecker Denkmal und zum
Turm von Belem zu laufen. Wir hatten die Strecke doch etwas
unterschätzt, denn es waren schon ein paar Kilometer hin und zurück.
Total erschöpft, kamen wir nach ca. 2 Stunden wieder am Schiff an.
Ich absolvierte dennoch mein Sportprogramm und es ging wieder, zum
Weltklasse Buffet, essen.
Abends besuchten wir meist die Shows im
Theatrium, die teilweise wirklich super waren. Das Ensemble bestand
ausschließlich aus gelernten Musicaldarstellern und das hat man
gemerkt. Einen Abend führten sie ein Stück auf, für das ich in
Deutschland Geld gezahlt hätte. So gut war die Show. Es war wirklich
super. Aber auch die Comedystücke hatten es in sich und baten viel
Gelegenheit zum Lachen. Diese Shows mussten aber nicht direkt im
Theatrium geschaut werden. Rund um dieses Theater waren Sofas, die
einen LCD Fernseher eingefasst hatten. Auf diesem konnte man sowohl
das Fernsehprogramm, einzelne Webcams vom Schiff, aber auch das
Theatrium mit seinen Shows sehen. Auch auf dem eigenen Zimmer, konnte
man die o.g. Auswahl verfolgen.
Cádiz:
Am nächsten Tag ging es nach Cádiz.
Der Hafen liegt unmittelbar am Stadtkern, was bei der Hafeneinfahrt
sehr interessant war. Viele Schaulustige machten Fotos und der Weg in
die Innenstadt war wirklich nicht weit. Allerdings war Sonntag und so
hatten alle Geschäfte geschlossen. Wir bummelten dennoch ein wenig
durch die Innenstadt von Cádiz und gingen dann zum Strand, wo wir
uns ein wenig sonnten. Das Wetter war nämlich traumhaft. Auf dem
Rückweg gönnten wir uns noch ein leckeres Eis. Welches wir heute
dann gemeinsam abtrainierten. Auch Sarah ist gelegentlich mit Sport
machen gekommen. Wir legten uns auf dem Schiff noch etwas in die
Sonne und spazierten ein wenig durch das selbige.
Málaga:
Für Málaga hatten wir vorab auf der
Aida einen Ausflug gebucht, da wir diesmal keine Lust hatten auf
eigene Faust zu erkunden. Wir buchten den Ausflug mit Besichtigung
eines weißen Dorfes, wo sich die Einwohner dazu bereit erklären,
ihr Haus einmal im Jahr weiß zu streichen. Außerdem war der Besuch
einer Tropfsteinhöhle geplant. Beide Sehenswürdigkeiten waren
ihren Preis wert. Das weiße Dorf war wunderschön anzuschauen. Es
lag mitten in einer Bergsenke und die Aussicht war echt super. Das
Wetter tat natürlich sein Übriges. Denn es waren wieder ca. 30°C.
Nach diesem schönen Ausflug fuhren wir wieder zum Schiff zurück und
wie sollte es anders sein, stand Sport wieder auf dem Programm. Sarah
verbrachte den Rest der Zeit noch schön in der Sonne. Am Abend
nahmen wir dann an der Vorstellung der Ausflüge teil. Wo noch mal
ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass wenn man einen Ausflug
bucht, dieses doch bitte in Tanger machen sollte. Da es in Marokko
schon sehr aufdringlich zu geht und Tanger mit seinen Gassen doch
sehr verwinkelt ist. Wir schauten uns also die Vorstellung an und
entschlossen uns, doch noch einen Ausflug für Tanger/Marokko zu
buchen.
Tanger:
Es ging am Morgen direkt los zu
Stadttour Tanger. Und man kann es vorweg sagen, Tanger ist für uns
keine weitere Reise wert. Viele aufdringliche Verkäufer, viel zu
verwinkelt und auch der Ausflug war mehr eine Verkaufsveranstaltung
als alles andere. Kurz gesagt wir waren froh, als wir wieder auf dem
Schiff waren und Sport machen konnten ;-) Deswegen kann ich gar nicht
mehr viele Worte über diesen Ausflug wiedergeben, da ich
wahrscheinliche jegliche tiefere Erinnerung aus meinem Gedächtnis
gelöscht habe 
2. Seetag:
Am zweiten Seetag, taten wir dasselbe
wie am ersten. Wir chillten in der Sonne und genossen den Tag und das
wunderschöne Wetter. Ich kann nur wieder erwähnen, wie lecker das
Essen an Bord der Aida ist.
Lanzarote:
Der vorletzte Tag, begann wieder mit
einem Ausflug. Diesen hatten wir allerdings schon in Deutschland
gebucht. Auf Anraten von Sarahs Großmutter, sollten wir auf
Lanzarote auf jeden Fall die Vulkanberge besuchen. Also buchten wir
den Ausflug und es ging direkt los. Oben angekommen, wurden auch
gleich diverse Tests durchgeführt, um zu demonstrieren, wie heiß es
unter der Oberfläche noch ist. Sehr beeindruckt und voller Vorfreude
ging es dann durch die Vulkanlandschaft. Leider konnten wir nicht aus
dem Bus raus und mussten Fotos durch die Scheiben machen. Dennoch war
die Landschaft sehr imposant. Im Bus lief ein Tonband ab, welches die
Entstehungsgeschichte dieser Landschaft erklärte. Sehr bedrückend,
wenn man sich das gesagte genau anhörte und gleichzeitig die
Landschaft begutachtete. Nach dieser Tour ging es dann zum
abschließenden Kamelritt. Dieser war wirklich super Lustig! Zu aller
erst musste Sarahs Seite noch weiter beschwert werden, damit das
Kamel keinen schiefen Rücken bekommt. Aber dennoch ging unser Kamel
sehr unrund und einen wirklich zufriedenen Eindruck machte es auch
nicht. Vielleicht war ich doch etwas schwer ;-)
Es ging nach diesem sehr lustigen Ritt
zurück zum Schiff und wir ließen den letzten Abend bei der
Abschiedsparty ausklingen.
Gran Canaria/Abreise:
Am nächsten Morgen waren wir dann an
unserem Ausgangspunkt wieder angekommen. Viel Zeit blieb auch nicht
mehr, bis wir auschecken mussten und zum Flughafen gebracht wurden.
Ein wirklich schöner Urlaub ging zu Ende und unser Rückflug nach
Hannover hob ab.
In Hannover angekommen mussten wir dann
feststellen, dass mein Koffer defekt von seiner Reise angekommen ist.
Also hatten wir noch die Mühe, diesen Schaden zu beanstanden, was
sich aber als Problemlos herausstellen sollte. Auch das Geld wurde
Ruck Zuck erstattet.
So das war die Geschichte zu unserer
Hochzeitsreise und lieber ein wenig verspätet als gar nicht, kommt
ihr in den Genuss den Abschluss unter unserem Hochzeitsblog zu
verfolgen! Ich danke allen Lesern und hoffe es hat euch gefallen.

Montag, 14. März 2011

Hochzeitsreise im Anmarsch!!

Hallo ihr Lieben,

ja ihr lest richtig, es gibt mal wieder einen neuen Blogeintrag. Es sind jetzt genau 233 Tage vergangen, seitdem Sarah und ich geheiratet haben. Also eines vorweg, wir sind immer noch total glücklich und bereuen keine Sekunde, was wir vor diesen 233 Tagen in Angriff genommen haben.
In unserem letzten Blogeintrag, hatten wir ja bereits angekündigt, noch max. 2 weitere Einträge zu schreiben. Nämlich zum einen, kurz vor der Hochzeitsreise und zum anderen ein Bericht der Hochzeitsreise.

Also viele Leser, werden wir wahrscheinlich nicht mehr haben, da dass ja alles ziemlich lange schon her ist und sich wenige von euch als regelmäßige Leser eingetragen haben. Aber dennoch wollen wir auch diesen letzten Punkt, schriftlich festhalten. Da wir aus diesem Blog ja auch ein Buch binden lassen wollen, gehört die Hochzeitsreise, zu einer Hochzeit doch dazu oder?

Also kann man jetzt kurz und knapp sagen, dass wir am Montag, den 21.03.2011 zu einer 10-tägigen AIDA Kreuzfahrt zu den Kanaren aufbrechen werden. Unser Flug geht am Montag schon recht früh und wir haben in Las Palmas (Gran Canaria), noch den ganzen Tag aufenthalt. Die AIDA sticht dann um Mitternacht in See und wir erreichen am nächsten Morgen Teneriffa, wo wir auch schon einen Ausflug gebucht haben und zwar werden wir den LORO Parque besuchen. Nach Teneriffa, werden wir am nächsten Morgen Funchal auf Madeira erreichen. Gefolgt von einem Seetag, erreichen wir am übernächsten Tag Lissabon und fahren dann weiter nach Cadiz in Spanien. Von Cadiz über Malaga erreichen wir am 7 Tag Afrika. Wir legen in Tanger Marokko an, so Gott es will. Wer weiß ob bis dahin die Demonstrationen nicht noch größer werden. Nach einem weiteren Tag auf See geht es dann über Lanzerote, wo wir ebenfalls schon einen Ausflug zu den Vulkanen, mit Kamelritt und allem PiPaPo gebucht haben, zurück nach Gran Canaria. Wir freuen uns schon wahnsinnig und hoffen doch auf einige Kommentare und Leser!!

Liebe Grüße
Sarah und Olaf

Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Tage danach!!!

Und weiter gehts ;-)

Sonntag:
Nach einer, wie soll ich es sagen, schönen Nacht, erwachten wir glückbeseelt und verstauten unsere bekommenen Geschenke im Auto. Das leckere Frühstück wurde von uns sehr genossen tat richtig gut. Jetzt sollte es aber auch nach Hause gehen. Unser Auto war auch schon voll und wir besprachen mit Ikenmeyer, dass wir die übrig gebliebenen Torten und das Essen später abholen würden. Wir wollten schnell nach Hause und hofften, dass wir von größerem Unheil verschont bleiben würden und so war es Gott sei Dank auch. Unser ausgeschnittenes Herz wurde gut sichtbar an unserem Garagentor befestigt, was uns richtig freute. Wir beförderten unsere Geschenke aus dem Auto in die Wohnung und fuhren direkt wieder los. Ein Bild sollte uns erwarten, womit wir so nicht gerechnet hatten. Und zwar hatten wir so viel Kuchen über, dass glaubt ihr gar nicht. Das Essen hielt sich in Grenzen und von dem mussten die Reste nicht groß verteilen. Das haben wir schön behalten. Aber beim Kuchen ist das anders. Jeder bekamm einen riesen Teller mit vielen verschiedenen Stücken. Wir klapperten die Familien ab und verteilten diesen. Bei Sarahs Papa, bekamen wir auch schließlich unsere DVD mit den Fotos und das Fotobuch, welches der Fototgraf schon am Partyabend fertigstellte. Der Fotograf wurde uns von Sarahs Dad und Anika geschenkt und war eine Bereicherung für die komplette Hochzeit. Diese Fotos werden wir auch in zig Jahren noch staunend betrachten. Dafür nochmal vielen Dank. Abends öffneten wir dann unsere Geschenke und übertrugen die Namen derer die an uns dachten in eine Tabelle, damit wir es bei den Danksagungskarten einfacher haben würden. Müde und erschöpft fielen wir dann ins Bett.

Montag:
Der Montag begann auch wieder recht früh. Wir fuhren in die Stadt um diverse Behördengänge für Sarah zu erledigen. Zu aller erst fuhren wir aber zu Goeken Backen, um unsere Hochzeitstorte zu bezahlen. Anschließend war Foto Zapfe unser Ziel, wo Sarah sich neue Passfotos für ihren neuen Personalausweis anfertigen ließ. Über die Volksbank und der Barmer, wo Sarah ihren Namen geändert hat, gingen wir zur Stadt. Sarah nahm beim Bürgerbüro in der Warteschlange platz und ich machte mich auf den Weg zu unserem DJ Patrick, um auch ihm seinen wohlverdienten Lohn zu überreichen. Die Formaliäten waren also nun erledigt und wir gingen zum IhrPlatz wo wir die Rahmenfotos, die uns Pascal für unser Gästebuch gemachte hatte, entwickeln zu lassen. Zuhause angekommen, gingen wir auch gleich zur Bastelstunde über. Wir befüllten unser schönes Gästebuch mit den Fotos und machten es dadurch noch schöner.
Dann fuhren wir zu Sarahs Mutter, mit sämtlichen Fotos im Gepäck und schauten diese durch. Es sind schon einige Fotos zusammen gekommen.

Dienstag:
Der Dienstag stand dann im Zeichen, des Leerguts zurückbringen. Nicht was ihr jetzt denkt leere Pfandflaschen, sondern leere Tortenboxen. Als wir dieses erledigt haben, fuhren wir zu meiner Mama und schauten uns alle Fotos die wir bis jetzt haben auf DVD Player an und dieses dauerte Sage und Schreibe 3 Stunden. Anschließend fuhren wir mit "Mutti" und Achim zu Libori, wo wir den Abend ausklingen ließen.

Mittwoch:
Mittwoch ist nicht mehr viel passiert. Sarah und ich hatten uns überlegt, zusätzlich zu dem Fotobuch vom Fotografen, welches wir nicht überall mit hinnehmen wollen ein weiteres anzufertigen. Es gibt ja zahlreiche Internetdienste, die dieses anbieten und so entschieden wir uns für ein und machten es einfach. Ich hoffe es wird so wie ich mir das denke ;-) Außerdem haben wir uns auf ein Foto für die Danksagungskarten geeinigt, die auch schon bestellt wurden. Das Design der Danksagungskarte, habe ich dann gestern Abend fertiggestellt. Apropos Danksagungskarten, dass führt uns direkt zum Donnerstag.

Donnerstag:
Heute musste Sarah leider wieder Arbeiten, so dass ich alleine ausschlafen musste. Wir fuhren anschließend in die Stadt, um uns Umschläge und schönes Papier für die Karten zu besorgen. Stand jetzt ist, wir haben die Danksagungskarten fertig. Wir haben sie ausgedruckt, beschriftet und gefaltet. Außerdem haben wir schon die Umschläge beschriftet. Jetzt warten wir nur noch auf die Fotos :-)

Am Wochenende erwartet uns dann vielleicht unser Hochzeitsfilm. Das Rohmaterial umfasst nach Angaben meines Bruders, 6 Std. Aus diesen 6 Std. zaubert uns Oli einen 2-2 1/2 Std. langen Hochzeitsfilm. Mit 3 Kameras wurde das Geschehen rund um unsere Hochzeit begleitet und wir freuen uns schon riesig die bewegten Bilder zu sehen.

Jetzt haben wir glaub ich alles wieder abgearbeitet. Es macht uns ein wenig traurig, aber auch zugleich Stolz.
Traurig zum einene, weil alles vorüber ist. Wir haben mit einer leidenschaft organisiert und auch diesen Blog geschrieben. Der Stolz allerdings überwiegt unsere Gefühle, denn es hat alles so geklappt wie wir es wollten. Das einzige was vergessen wurde, war das Strumpfband umzulegen und der Hochzeitsregenschirm, mit dem wir Fotos machen wollten. Bzgl. des Regenschirms ist es besser ihn vergessen zu haben, als durch Regen an ihn erinnert zu werden. Außerdem macht es uns Stolz, diesen Blog so konsequent vorangetrieben zu haben. Daran haben aber auch alle Leser ihren Anteil, durch gelegentliches Nachfragen nach neuen Beiträgen.

Jetzt kommt der traurigste Teil. Ich möchte allen Lesern danken, dass ihr so fleissig wart, diesen Blog zu lesen. Aber das wird jetzt der vorerst Letzte Beitrag sein. Ein weiterer wird noch folgen und zwar wenn wir unsere Hochzeitsreise hinter uns haben. Diese wird Ende Oktober angetreten. Also ich hoffe es hat euch gefallen. Uns macht das gerade richtig traurig. Die Wehmut an das vergangene wird wohl noch etwas andauern, aber es lässt sich nicht ändern. Deswegen mach ich es kurz und schmerzlos, bis zum Oktober sagt die Redaktion des, wir-sagen-ja.blogs erstmal TSCHÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß

P.S. An alle Leser, bitte tut uns einen gefallen! Wir bitten jeden Leser, der diesen Blog gelesen hat einen Kommentar zu hinterlassen, damit wir ansatzweise sehen können, wer diesen Blog verfolgt hat. Es würde uns sehr freuen, bis in welche Wohnzimmer er es geschafft hat. Ihr braucht keinen großen Kommentar hinzufügen, der Name würde uns schon reichen. VIELEN DANK

Tag X

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mal beginnen, den Tag X ein wenig aus unserer Sichtweise wieder zu geben. Ich möchte hier keinen riesen Roman und auch keinen detaillierten Verlauf des Tages preisgeben. Aber ein wenig soll der Tag doch nochmal angesprochen werden.

Wie wir nicht erwartet hatten, haben wir die Nacht von Freitag auf Samstag relativ gut geschlafen. Wir haben uns schon Horrorszenarien ausgemalt, dass wir die ganze Nacht wach liegen würden. Diese haben sich zum Glück nicht bewahrheitet, so dass wir halbwegs ausgeruht in den Tag der Tage starten konnten.
Die Aufregung, hielt sich bei uns beiden an dem Morgen noch in Grenzen. Wir wussten genau, dass es ein langer Tag werden würde und wir unsere Aufregung noch nicht am Anfang verschwenden brauchen. Frisch aufgestylt, fuhren wir dann zum Standesamt. Pünktlich um 9:30 Uhr sollte die Trauung beginnen. Herr Schellhorn, unser Standesbeamte, wusst um unseren harten Tag und hielt sich kurz und bündig, so dass schon 12 Minuten später alles vorüber war und wir nun die Eheleute Rohe waren. Wir tranken noch gemütlich Sekt vor dem Standesamt, da die kurze Trauung uns noch einige Zeit in unserem Zeitrahmen schenkte.
Anschließend fuhren wir dann getrennte Wege. Sarah fuhr mit zu ihrer Mutter. Sie sollte um 11 Uhr sich mit Anika und ihrer Mama in Richtung Friseur aufmachen, wo sie geschminkt und frisiert wurde. Ich fuhr mit meiner Family und Karsten zu meiner Mutter. Wo wir mehr oder weniger die Zeit totschlugen und leckere Brötchen aßen. Zwischendurch bin ich nochmal kurz zu Sarah und mir gegangen, um den Briefkasten zu leeren und noch einige Dinge zu holen die ich vergessen hatte. Ich begann mich dann fertig zu machen und um kurz vor 2 fuhr ich mit meinem Schwager, meiner Schwester und meinem Bruder als Kameramann in Richtung Kirche.
Die ersten warteten auch schon vor der St. Peter und Paul Kirche. Meine Nervosität war unerträglich. Einige organisatorische Dinge bzgl. Blumenkinder, Kerzenkind und Messdiener mussten noch erledigt werden. Und dann war es soweit, dass Glockengeläut begann und meine Nervosität stieg bis ins unermessliche. Ich ging also nach vorne, zu unserem angedachten Platz und unser Pastor und der Ersatzküster beratschlagten sich noch, welche Kerzenständer für unsere Kommunionskerzen am besten wären. 5 Minuten vor beginn der Messe, wurde auch noch eben der Altarraum gefegt :-) Die Sitzordnung, nahm leider eine nicht ganz erfreuliche Eigendynamik. Vom Altar aus, war die linke Bankseite des Mittelschiffs gut besetzt und leider saß auf der rechten Seite niemand. Ein bisschen ausgewogener hätte uns mehr gefreut. Aber egal.
Der Moment, als Sarah die Kirche betrat war unbeschreiblich schön. Den dicken Kloß im Hals, konnte ich aber runterschlucken. Denn sonst hätte mich ne Wasserflasche getroffen (INSIDER).
Die Messe flog nur so an uns vorüber. Wir waren sehr aufgeregt, aber alles in allem doch relativ ruhig, da wir beide nur daran gedacht haben, gerade zu sitzen :-) Ein absolutes Highlight in der Kirche, war ohne Frage die musikalische Untermalung. Ein herzliches Dankeschön, gibt es dafür für Achim von uns.
Wir schritten nach der Messe dann aus der Kirche, um diverse Gratulationen entgegen zu nehmen. Der Wind pfiff ganz schön durch die schmale Gasse, so dass die Gäste nichtmals in die Seifenblasen pusten mussten. Dies erledigte der Wind für sie.
Sarahs Arbeitskollegen haben dann ein Herz vorbereitet, welches wir Ausschneiden mussten. Ich trug sie durch das Herz und dann sahen wir unser Hochzeitsgefährt. Eine schicke, riesige Limousine, die uns von Sarahs Mama und ihrem Bruder Pascal aka Klausi geschenkt wurde. Nach diversen Gratulationen und Gruppenfoto, stolzierten wir über den roten Teppich, winkten den Angehörigen nochmal und nahmen in der Limousine platz. Mit 6 weiteren Gästen machten wir uns bei einem leckeren Glas Champagner, in der Limousine, auf den Weg nach Neuenheerse. Nach lautstarkem Autokorso, in Neuenheerse angekommen, wurden wir mit einem Sektempfang bei Ikenmeyer empfangen.
Wir nahmen im Festsaal Platz und eröffneten das Kuchenbuffet mit Anschneiden der 3-stöckigen Hochzeitstorte. (Anmerkung: Meine Hand war oben, was Sarah ein wenig Traurig machte ;-) ) Wir verabschiedeten uns dann zum Fotomachen, im gegenüberliegenden Wasserschlosspark Heerse. Ca. 1 Std. später, waren wir mit den, wie sich nachher herausstellen sollte, absolut genialen Fotos fertig. Nach diversen Familienfotos, waren auch schon die restlichen Gäste im Anmarsch. Nach dem nochmaligen Sektempfang, nahm dann der Abend seinen Lauf. Ein super leckeres Essen später, weiteren Fotoshootings und einem Spiel von Sarahs Großeltern und der Familie von Sarahs Onkel, war es dann soweit, zu zeigen wie gut wir geübt haben. Der Hochzeitstanz stand vor der Tür und alles klappte wie Reibungslos.
Ab da an wurde getanzt, geschunkelt, gesungen, getrunken und noch viel mehr. Irgendwann wurde dann die Musik kurz unterbrochen, denn es gab eine Überraschung von meiner Mama und meiner Schwester. Denn uns wurde eine Hochzeitszeitung geschenkt, die Sarah und ich uns insgeheim immer gewünscht haben. Diese Zeitung ist einfach supergenial! Gegen 23 Uhr wurde dann die Nachtsnacktheke eröffnet, wo sich auch wieder viele drüber hermachten. Gegen 0 Uhr wurde dann der Brautstrauss geworfen, der unter der Flucht vieler anderer, von Sarahs Arbeitskollegin gefangen wurde. Und ab da an, gab es glaub ich kein Halten mehr. Es wurde richtig abgedanced. Gegen halb vier war dann auch der letzte Gast verschwunden und wir machten uns auf in die daneben gelegene Ferienwohnung, die wir uns für den Abend mieteten.

Sonntag, 25. Juli 2010

Samstag, 24. Juli 2010

Liebesbrief für Frau Rohe!!

Liebe Sarah,

ich möchte auf diesen Wege nochmal meine Gefühle ausdrücken. Als Rede bei der Feier nachher, wäre sicherlich auch ein schöner Rahmen gewesen, aber ich bin ja ein Mann der Schrift und nicht des Redens, wie du ja weißt! Außerdem, schrei ich es durch das Internet, in die ganze Welt hinaus. ICH LIEBE DICH!
Wir sind ja jetzt mittlerweile standesamtlich verheiratet und ich muss sagen es fühlt sich schon saugut an. Sarah ich liebe dich mit all meinem Herzen.
Ich liebe deine Echtheit, du sagst was du denkst, bei jedem.
Ich liebe deine Natürlichkeit, du bist wie du bist! Du versteckst dich nicht hinter irgendwelcher Schminke, falschen Wimpern oder ähnlichem oder einer Fassade! Ich habe dir ja schonmal gesagt, am meisten liebe ich dich an einem freien Sonntag Nachmittag in Gammelklamotten auf dem Sofa und das möchte ich hiermit nochmal bekräftigen!
Ich liebe deine Großzügigkeit
Ach einfach nur kurz gesagt Ich liebe dich!

Sarah als ich mich vor 6,5 Jahren, beim versuch zu sprechen, bespuckt habe :-) konnte noch keiner damit rechnen, wie weit sich diese feuchte Aussprache entwickeln könnte. Und nun 6,5 Jahre später, möchte ich mich für deine Hartnäckigkeit bedanken, sonst hätte ich vielleicht den größten Fehler meines Lebens gemacht. Also zu den Punkten oben, Ich liebe deine Hartnäckigkeit.
Ich hoffe du liest das vor der kirchlichen Trauung und ich kann dir ein wenig die Nervosität nehmen. Sarah wir machen absolut das richtige. Ich bin so fest davon überzeugt, dich zu heiraten, dass glaubst du gar nicht. Ich möchte dich unbedingt zu meiner Frau nehmen, weil dass ein weiterer wunderschöner Schritt auf unserer Leiter des Lebens ist.
Es ist wie es ist, du bist mein Lebensmittelpunkt.
Du bist die, die ich Abends als letzte und morgens als erste sehen möchte.
Du bist der Schmetterling, der in meinem Bauch rumfliegt.
Du bist das Fundament meines Glücks!
Ganz einfach, du bist die richtige für mich!

Abschließend möchte ich nun sagen, dass ich mich wahnsinnig auf gleich freue. Wir werden allem Trotzen, was im Leben noch auf uns wartet, weil wir für einander bestimmt sind. Denn du bist der Deckel und ich der Topf, ich bin der Arsch ;-) und du der Eimer :-) Ich weiß, dass das jetzt alles sehr schnulzig ist, aber das passt einfach im Moment!!!

Also wie gesagt, ICH LIEBE DICH ÜBER ALLES UND FREUE MICH DAS DU MEINE FRAU WIRST! GANZ DICKEN KUSS DEIN OLAF

dann guckt mal schnell oben rechts!

Ja da seht ihr es, da steht eine riesige, dicke, fette Null! Also können wir mitteilen, dass es soweit ist!! Heute geht es los! Wer hätte gedacht, dass der Tag so schnell kommen wird. Es ist jetzt knapp 1 Jahr und 3 Monate her, dass ich Sarah einen Antrag gemacht habe und "bumm" da ist der Tag der Tage auch schon gekommen.

Die letzte Nacht als Lediger und für Sarah die letzte Nacht als Frau Focke, ist vorbei und zu aller Verwunderung haben wir nicht ganz sooo schlecht geschlafen!! Aber die Aufregung steigt stetig.
Am meisten merkt man es daran, dass wir rumblödeln :-) Also wir sind dann mal heiraten...!