Sonntag, 23. August 2009

Schatz, wo feiern wir denn???

Eines kann ich jetzt schon vorweg nehmen, um den wie schon zuletzt geschriebenen Überraschungseffekt nicht zu zerstören, wird es hier keine Namen oder Orte geben, wo sich die Lokalitäten befinden (es sei denn wir werden dafür bezahlt *schleichwerbung*).

Auf jeden Fall, kommen wir jetzt zum mit wichtigsten Thema für den Ehrentag. Natürlich wollen wir unsere Hochzeit auch groß und mit allen feiern. Erst so eine schöne, gemütliche Feier und das Zusammensein vieler Freunde und Verwandten, macht den Tag so einzigartig. So oder so ähnlich stellen wir uns das zumindest vor. Wieder musste uns ein Brainstorming helfen, um die verschiedenen Lokalitäten aufzulisten. Allein dieses Brainstorming war schon eine schwerere Aufgabe und hat einige Zeit in Anspruch genommen. Als die Liste mit 5-6 potenziellen Häusern fertig war, wurden nach und nach die Vor-bzw. Nachteile dieser Häuser herausgearbeitet. War uns bei dem einen Raum, der Festsaal viel zu winklig und unübersichtlich, waren wir uns bei einem anderen Restaurant ziemlich sicher, dass es unser Budget sprengt. Nach einigen Hin und Her Überlegungen, blieben schlussendlich 2 Lokalitäten über, die einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollten.

Ein Probeessen von der Karte, ohne Vorankündigung dass wir eventuell eine Hochzeitsfeier dort planen, sollte uns bei der Entscheidung helfen. Was es aber nicht getan hat. Schmeckte, es bei dem einen Besser, hatte der andere durch seine Festräume und der Nähe überzeugt. Also sind wir keinen Schritt voran gekommen. Schließlich haben wir uns persönlich, bei beiden informiert.

Die eine Lokalität ist etwas von Driburg entfernt, so dass ein Bus der die Feiernden hin und wieder zurück bringt, mit ins Budget einbezogen werden müsste. Eine lose Anfrage per Telefon, wurde uns freundlich mit einigen Infos beantwortet. Üblicherweise, wird keine Pauschale in diesem Restaurant ausgehandelt, was Sarah und mir aber wichtig ist. Das andere Haus, wollte sich am Telefon nicht über Preise oder ähnliches unterhalten und vereinbarte einen Termin zu einem persönlichen Gespräch! Am 21.08.2009 war es soweit und wir begaben uns zu diesem Gespräch. Schnell wurde uns klar, dass das schon ein professionelleres Gespräch werden würde. Nach der obligatorischen Begrüßung, ging es sofort ans eingemachte. Eine dicke Hochzeitsmappe wurde auf den Tisch "geknallt"! Wir wurden etwas stutzig und mussten über den Zustand dieser Mappe ein wenig lachen. Der Eigentümer des Restaurants, tat es uns gleich und versicherte, dass man sich auf das Weihnachtsgeschäft mit Weihnachtsfeier etc vorbereite und man mit den Hochzeitsgesellschaften eher abgeschlossen hatte für dieses Jahr. Außerdem erzählte er, dass diese Mappe oft benutzt wurde in diesem Jahr und das ist ja auch ein gutes Zeichen. Im nachhinein waren Sarah und ich von diesem Gespräch begeistert, weil wir gemerkt haben, da macht sich jemand Gedanken. Hat man die Gelegenheit, alles an Planung von Vorbereitung über Hochzeitsauto und Deko usw. in deren Hände zu geben, kann man auch, wie wir es machen wollen, nur den Festsaal samt Personal als Feiermöglichkeit nutzen. Er würde uns in vielen Dingen freie Hand lassen, sagt aber auch das sie vieles übernehmen können. Alles in allem, war es ein schönes Gespräch, wo er uns den Saal nocheinmal zeigte und seine ersten Eindrücke, wie man Tische stellt, wo die Musik platz hätte usw. zum besten gab und wieder hatte man das Gefühl, hier plant schon jemand kräftig mit :-) Wir verblieben so, dass er für uns drei Angebote, mit drei verschiedenen Menüvorschlägen zusammenstellen will. Von Normal bis Edel. Bis dahin, ihr merkt es schon ich spreche in der Zukunftsform, können wir noch nichts genaueres über eine Entscheidung berichten.

Nun ist es endlich soweit. Wir haben den stand " HEUTE " erreicht. Wir warten genauso auf die Angebote wie ihr auch und jetzt wisst ihr fast genauso viel wie wir. Nun werden wir euch nach und nach über sehr wichtige, bis eher unwichtige Dinge in Bezug auf unsere Planungen für die Hochzeit berichten. Ich hoffe euch gefällt es so weit und ihr schreibt ordentlich Kommentare.

Samstag, 22. August 2009

Die Suche nach dem Brautkleid

Vor einigen Wochen machte mich Anika,Papa's Frau, darauf aufmerksam das in der OWZ ein Brautmodengeschäft Werbung für einen Räumungsverkauf macht. Schnell holte ich die Zeitung wieder aus dem Müll und schaute selber nach. In dieser Anzeige war auch eine Hompage aufgeführt und ich schmiss sofort den Computer an. Auf der Internetseite las ich dann, dass es auf Brautmode 30 % Rabatt gibt und das die ganze Aktion nur noch bis Oktober geht.
Ich überlegte noch eine kurze Weile, da ich eigentlich noch nicht vor hatte ein Kleid zu kaufen denn es ist ja auch noch ne menge Zeit bis zu unserem großen Tag. Aber der Gedanke an die 30 % lockten dann doch sehr und einfach mal ein paar Kleider anprobieren um eine genauere Stilrichtung zu finden auch.
So zückte ich dann doch relativ schnell das Telefon und vereinbarte einen Termin. Stand ja auch so auf der Homepage ;o) .
Ein paar Tage später fragte ich dann noch meine Mama und meine zukünftige Schwiegermama ob sie als Beraterinnen mitkommen würden und beide sagten zu meinem Glück schnell ja.
Am Tag des Termins war ich dann so aufgeregt, dass ich schon die halbe Nacht schlecht geschlafen habe. Zuvor musste ich noch einen kurzen Frühdienst hinter mich bringen und dann flott duschen. Dann schmiss ich das Navi an,wo Olaf zuvor alle Adressen eingegeben hatte und sammelte meine Beraterinnen ein.
Wir haben sofort das Gechäft gefunden und sind dann gleich hoch in die Brautabteilung gegangen. Meine Beraterinnen wurde erstmal ein gemütliches Plätzchen und ein Sektchen angeboten.
Dann machte ich mich mit der Verkäuferin auf in Richtung Brautkleider. Ich sagte Ihr als erstes, was so meine Vorstellungen seien und sie suchte dementsprechend Kleider heraus.
Jetzt ging es ans eingemachte!!!!
Es hieß alles ausziehen und dann kanns los gehen!!!
Ich zog insgesamt drei Kleider an und das dritte war MEIN Kleid!
Wir waren uns alle einig das es das Kleid sein wird. Meine zukünftige Schwiegermama aüßerte dann noch, dass das Kleid dem Olaf auch gefallen würde. Ich wollte das Kleid garnicht mehr ausziehen. Ich habe mich bestimmt hundert mal im Kreis gedreht, um mich von allen Seiten zu sehen und irgendwie habe ich mich da das erste mal als Braut gefühlt.Wir stellten dann noch alle Fragen die wir noch hatten wie z.B. die Änderung etc..Als die Verkäuferin kurz aus dem Raum war nutzten meine Beraterinnen die Gelegenheit aus um mich zu schänden! Ich wurde genötigt einen HUT aufzusetzten. Die beiden hatten sichtlich Spaß und machten sogar Fotos mit dem Handy. Ich fand das ganze nur grausam und war froh den Hut endlich absetzen zu können. Als die Verkäuferin dann erfahren hat, dass ich einen Hut auf hatte, wollte sie das doch auch nochmal gerne sehen und schneller als ich gucken konnte hatte ich den schäbigen Hut wieder auf dem Kopf. Alle hatten wieder sichtlich Spaß!
Genaueres zum Kleid werde ich natürlich nicht schreiben ;o)
Ich probierte dann noch ein paar Brautschuhe an die von innen ausgepolstert waren. Die Schuhe waren super bequem, aber erstens waren die nicht wirklich schön und 140 Euro sagen ja alles.
Ich entschloss mich lieber im Sommerschlussverkauf nochmal ein Auge auf weiße Schuhe zu werfen.
Ich machte also alles dingfest und wir haben dann das Kleid auch mit nach Hause genommen da das Geschäft Ende Oktober schließt und ich es dann nicht extra abholen muss.
Ich bekam dann noch zu meinem Kleid ein Strumpfband geschenkt, mit einer süßen blauen Schleife.
Wir aßen dann noch ein Eis und sind dann mit ein paar kleineren Umwegen nach hause gefahren. Ohne diese Umwege, hätten wir jedoch nie dieses kleine Gässchen mit den wunderschönen Häusern gesehen ;o)
Zuhause angekommen erzählte ich dann Olaf, dass ich kein Kleid aber einen "schönen" Hut gekauft habe. Er war sichtlich geschockt hat sich aber gut aus der Affäre gezogen :o) Später klärte ich ihn aber auf.Und ich glaube ihm sind ein paar Steinchen vom Herzen gefallen.

Diese Woche haben Olaf und ich erstmal alle Schuhgeschäfte in Driburg City abgeklappert, aber wie ich es mir schon gedacht habe, ist das in Driburg so eine Sache.Schuhgröße 41 ist ja auch soooo selten...
Unbetrübt sind wir dann den darauf folgenden Tag nach Paderborn gefahren und haben dann dort die Schuhläden abgeklappert. Schon im ersten Geschäft habe ich einen passenden Schuh gefunden, aber Preis und Design hätten besser sein können. So machten wir uns auf in den nächsten Laden. Dort hatte ich einen Schuh an, der sehr hübsch war. Jedoch hat dieser nicht ganz gepasst. Ich fragte bei der anwesenden Verkäuferin nach diesem Schuh in einer Nummer größer. Diese machte sich gleich auf den Weg und kam mit zwei paar Schuhen, die nicht dem aus dem Geschäft entsprachen, aus dem Lager zurück. Einen optischen Unterschied konnte ich nicht festellen, aber das eine Paar saß einfach besser. So machten wir uns mit den Schuhen auf den Weg zur Kasse wo wir dann auch noch erfahren haben, dass ich noch ein paar Euro Rabatt bekomme. Was eine Schäppchenjagd ;o)
Glücklich über mein Schnäppchen sind wir dann zu meiner Mama gefahren und ich habe dann nochmal geschaut ob der Farbton auch zum Kleid passt.

Ich habe jetzt die wichtigsten Utensilien zusammen!!!! Gott sei dank, denn ich habe mir das ganze viel komplizierter vorgestellt.

Vom Suchen und Finden der Trauzeugen!!

So der nächste Punkt auf der Liste waren die Trauzeugen. Benötigen wir welche? Wenn ja wer soll es sein? Ja wir benötigen welche. Weil wie wir finden es ein schönes Zeichen ist, jemanden für sich auszusuchen, der bezeugt das man sich das Ja-Wort gegeben hat. Als erstes hatte Sarah ihre Wahl getroffen. Ihre Wahl fiel auf ihren Cousin Sebastian. Schon seit der frühen Kindheit, von den Oma Tagen mit Sport, oder das Seifenkisten fahren bis heute verbindet die beiden jede Menge und deshalb war für sie recht schnell klar, dass sie ihren Cousin als Trauzeugen haben möchte. Kurz nachdem wir aus dem Amerikaurlaub nach Hause kamen und die Fotos noch nicht alle kannten, besuchte Sebastian Sarah um sich die Fotos aus Amerika anzuschauen und beim Fotos gucken fragte Sarah ihn, ob er sich vorstellen könnte ihre Brautjungfer zu sein. Er wusste sichtlich nichts damit anzufangen und außer einem verwirrten Blick hatte er nichts zu sagen :-) Sarah spezifizierte ihre Aussage mit dem Zusatz, dass man es auch Trauzeuge nennen könnte und schon wusste er mehr damit anzufangen. Er bejahte diese Frage, aber irgendwas fehlte. Sarah fühlte sich komisch, sie wusste seine Reaktion nicht einzuordnen. Ihre erste Reaktion war traurig gestimmt, "der hat sich gar nicht richtig gefreut!" . Ein schneller prüfender Anruf von Sarahs Mum bei ihrer Lieblingspatentante, brachte aber die Kehrtwende in Sarahs Gemüt. Er hat sich sehr wohl gefreut und auch freudig zuhause davon berichtet, dass er Sarahs Trauzeuge sein darf. Manchmal muss man erlebtes oder gehörtes auch ersteinmal verarbeiten!!!! In einem weiteren Gespräch zwischen Cousin und Cousine, machte er ihr aber auch noch einmal deutlich, dass er sich wahnsinnig gefreut hatte, aber im ersten Moment sehr geschockt war, weil er damit nie gerechnet hätte.

Mein Trauzeuge stand bei mir auch schon länger fest, ich möchte fast sagen er stand schon vor der eigentlichen Planung fest. Meine Wahl fiel auf Karsten. Mit Karsten verbindet mich jede Menge. Habe ich ihn in der frühen Kindheit, beim Fußball noch gehänselt, wurde nach der Schulzeit eine sehr enge Freundschaft daraus. Immernoch trafen wir uns regelmäßig beim Fußball und auch Privat feierten wir bei dem einen oder anderen Bierchen. Man kann sagen, dass sich daraus beste Freundschaft entwickelte und so freute ich mich auch riesig, als er mich damals zum Paten seiner erstgeborenen Lara machte. Außerdem hat es mich gefreut, auch sein Trauzeuge gewesen sein zu dürfen. Ich möchte aber betonen, dass diese beiden Ehrungen, nicht großartig in meine Entscheidung einfluss genommen haben. Ich wollte Karsten als meinen Trauzeugen, weil unsere Freundschaft nach wie vor sehr eng ist und er es deswegen verdient hat.

Wir hatten einen Männerabend geplant. Karsten, Stefan, Christian und ich wollten ins Resi und in Paderborn angekommen, wollten wir erst noch einen Cocktail im Lounge & Peppers trinken. Als wir dann dort bei einem leckeren Caipirinha saßen und wir irgendwie auf das Thema Hochzeit und Trauzeugen kamen, wollte ich nicht mehr länger auf einen günstigen Augenblick warten und habe ihn trocken gefragt, ob er sich vorstellen könnte, mein Trauzeuge zu werden. Sein Antwort war genauso trocken. Er sagte "NEIN". Fing sofort an zu lachen, umarmte mich und sagte, das er es natürlich sehr gerne machen würde!! Wir beide mussten lachen und der Resiabend nahm seinen Lauf.

So das war die Geschichte wie und warum wir an unsere Trauzeugen gekommen sind. Wir sind beide sehr glücklich mit unserer Wahl und freuen uns auf den Tag der Tage!!

Beginn der Planungen...

Nachdem nun auch das Datum für unsere Hochzeit feststand, begannen wir mal so grob zu überblicken was man bei einer Hochzeit beachten muss. Wir kamen schnell zu der Erkenntnis, oh mein Gott ist das viel Arbeit. Ich habe es ja vermutet und es mir wirklich gedacht, dass es viel Arbeit sein wird, aber was man nicht alles bei einer Hochzeit und der damit verbundenen Planung beachten muss. Einfach Hammer. Wir begannen erstmal mit dem wichtigsten.

Wo wollen wir heiraten und vor allem wie? Zu beginn haben wir uns überlegt, nur Standesamtlich heiraten zu wollen, da wir auf das ganze hin und her mit der Kirche keine Lust hatten. Die Überlegung ging in Richtung Dringenberger Burg, da uns das Ambiente des Rathauses nicht zugesagt hatte. Allerdings gab es ein entscheidendes Problem. Die Burg in Dringenberg ist schön, die Kapelle wo die Trauung stattfinden würde auch. Nur leider ist der Raum zu klein. Wir gingen einige andere Locations durch und stießen auf das Wasserschloss Heerse in Neuenheerse. Von außen sicherlich wunderschön, aber der Raum für die Trauung kommt einer Präparationswerkstatt gleich. An den Wänden hängen überall ausgestopfte Tiere und das ist nun überhaupt nicht unser Fall. Nach langem Hin und Her entschlossen wir uns, also doch für die variante Kirche. Da die Kapelle in Dringenberg zu klein, das Rathaus Bad Driburg nicht schön genug und das Wasserschloss Heerse zu tierisch ist, blieb uns nichts anderes übrig. Die Lokalität sollte ja auch in der Nähe bleiben. Außerdem wollen wir unsere gemeinsame Eheschließung mit allen Feiern auch mit Freunden und allen Verwandten, wofür wir viel Platz brauchen und das alles findet sich in der Kirche wieder. Desweiteren ist die Vorstellung, sich vor den Augen Gottes ewig zu binden, ja auch nicht die schlechteste. Nur welche Kirche soll es sein???????

In Bad Driburg haben wir ja bekanntlich nur zwei katholische Kirchen. Die Kirche "Zum verklärten Christus" in der Südstadt und die St.Peter und Paul Kirche in der Nordstadt. Diese Frage war leicht für uns zu beantworten. Da die Kirche in der Südstadt zwar in der Nähe unserer Wohnung ist, aber eher einer Kirche aus Zurück in die Zukunft ähnelt, entschlossen wir uns schnell für die St. Peter und Paul Kirche. So muss eine Kirche nämlich aussehen. Also hatten wir den Rahmen unserer Hochzeit abgedeckt. Nun mussten natürlich noch einige weitere Dinge besprochen und geplant werden.

Wir wussten nun zwar, dass wir Platz benötigen um die Gäste unter zu bekommen, aber wen laden wir eigentlich ein? Also machten wir uns an den Computer und begannen aufzuschreiben, wer dabei ist und wer nicht!! Laut jetzigen Stand sind es ca. 80 Personen. Auf zum nächsten dachten wir uns und entschieden uns ein Brainstorming durchzuführen. Was benötigen wir alles bei unserer Hochzeit. Es kam eine ganze Liste zusammen und wir konzentrierten uns erst einmal auf die Punkte auf der Liste, wo wir uns einig waren. :-) Zum Thema Fotograf waren wir uns schon vorher einig. Auf der Hochzeit von Sarahs Vater, konnten wir den Eindruck eines Fotografen aus Hagen bekommen, der seine Sache mehr als zufriedenstellend ausgeführt hat. Nach einigen Telefonaten mit Sarahs Dad, wie der heißt usw. war die Sache fix und der Termin für den 24.07.2010 war durch Sarahs Dad geblockt. Weiter ging es in Sachen Musik. Wir waren uns klar das wir einen DJ wollten, weil durch einen DJ eine größere Musikauswahl abgedeckt ist. Auch hier hatten wir schnell einen Favoriten, der uns auch schon für den 24.07.2010 zugesagt hat. Verraten wird aber noch nicht wer es ist. ;-)

Auch über die Einladungen, bzgl. Design, waren wir uns ziemlich schnell einig. Allerdings sind wir uns nur über den Entwurf einig und haben noch nix weiteres in die Wege geleitet. Da wir ja noch nicht die 100%ige Gewissheit über das Datum haben.

Wir machten uns an das vielleicht kniffligste Thema, das Kirchenheft. Man kann das Kirchenheft ja wirklich individuell gestalten und alles selbst aussuchen. Vom Eröffnungslied bis zum Auszug, kann alles nach unseren Wünschen ablaufen und so wollen wir es auch. Zu unserem Vorteil haben wir Sarahs Dad und Sarahs Oma, die beide auf verschiedene Hochzeiten eingeladen waren, beauftragt uns das Kirchenheft zu stibitzen und so hatten wir einen Überblick was alles zu einer kirchlichen Messe gehört und konnten uns an anderen ein wenig orientieren. Wir könnten hier jetzt schon ausführlich über den Ablauf sprechen, über die Kirchenlieder, wer und wie in der Kirche Musik gemacht wird usw. aber wir wollen den Überraschungeffekt behalten und geben dies noch nicht Preis. Wir bitten um Verständiss! Auf jeden Fall können wir schon soweit sagen, dass das Kirchenheft fertig ist.

Viele belächeln uns, dass wir bereits jetzt so intensiv mit der Planung beschäftigt sind. Aber ich möchte dazu sagen, dass wir wenn wir früh genug anfangen, sicherstellen können, dass wir die Hochzeit genauso haben werden wie wir sie haben wollen. Wir brauchen keine Kompromisse eingehen oder den Notnagel wählen. Wir können frei entscheiden und kommen denjenigen zuvor, die dann nehmen müssen was übrig bleibt. Auf der Grundlage, wird es auch kurz vorher vielleicht nicht ganz so stressig, weil wir mehr Zeit hatten alles in Betracht zu ziehen. :-)

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass wir noch nicht ganz auf dem Stand heute sind. Wir machen es vom Themenbereich zu Themenbereich und versuchen bis Sonntagabend auf dem aktuellen Stand zu sein und dann wird gepostet wenn sich etwas neues ergibt. Nochmals möchte ich erwähnen, dass wir uns über jeden Kommentar freuen.

Freitag, 21. August 2009

Wieso der 24.7.2010 ??????


Nun stellte sich die Frage welches Datum es denn sein sollte.

Wir haben ja am 24. 2 Jahrestag, jedoch wollten wir auf keinen Fall im kalten Winter heiraten.
Wir überlegten uns, dass sich der 24. Tag im Monat ja ganz gut zu merken ist..... naja nach 5 1/2 Jahren hat man sich das ja auch schon gut eingeprägt ;o). Nun brauchten wir noch einen passenden Monat, der erstens im Sommer ist und zweitens wo der 24 auf einen Samstag fällt. Außerdem musste man ja auch noch die ganzen Schützenfeste und der Männer wegen die WM beachten ;o)
So einigten wir uns ziemlich schnell darauf, dass wir feiern wenn alles vorbei ist! Wir kommen nicht mit dem Schützenfest in Bad Driburg in die Quere und auch der neue Weltmeister ist dann bereits gefunden( GERMANY ;o) ) Das zu der Zeit Libori ist interessierte uns bei der Wahl nicht......wer will da auch schon hin ;o)???
Und da der 24.07.2010 wie es der Zufall so wollte auf einem Samstag fällt, war uns sofort klar: da ist es warm, das ist unser Tag !!!!!!!!
Dieser Termin ist unser Wunschtermin. Leider sind die deutschen Ämter nicht in der Lage ein Jahr im voraus Termine festzulegen, zumindest nicht im kleinen Driburg. Ende Dezember werden wir dann genaueres bzgl. Standesamt und Kirche wissen.

Heiratsantrag!!

Wir schrieben den 28. April 2009, wir waren gerade im wunderschönen New York. Es war unser 1. Urlaubstag in den Vereinigten Staaten und wir hatten nach einer kurzen, aber dennoch schönen Nacht unseren ersten Tag in der vielleicht schönsten Stadt der Welt. Wir hatten auf anhieb Glück, denn das Wetter war herrlich. Es waren ca. 30°C, die Sonne schien und wir machten uns auf den Weg, um unsere Tickets für die Busrundfahrt abzuholen.

Nach dieser langen, aber dennoch schönen Busrundfahrt und nach den ersten Eindrücken, waren wir schon ziemlich geschafft und überlegten, wie wir unseren Tag weiter verplanen wollen. Unser Tourguide sagte auf der Rundfahrt, dass das schöne Wetter nicht anhalten werde und es am Tag darauf regnen solle. Wir überlegten nicht lange und entschlossen uns, auf das Empire State Building zu gehen. Die Tickets hatten wir vorher bereits bei der Zentrale der Busrundfahrt gekauft. Wir hätten eine Woche Zeit gehabt, diese einzulösen, aber wir fackelten nicht lange und wollten bei wolkenfreien Himmel die Aussicht von der 320 m hohen Aussichtsplattform bewundern. Also liefen wir schnell zum Hotel, um uns ein wenig frisch zu machen und zogen dann zu Fuß los in die Fifth Avenue.

Die unzähligen Geschichten anderer, wie lange man doch warten müsse, bis der nervige Sicherheitscheck und die Fahrt nach oben gekommen seien, schreckten uns ein wenig. Lange Wartezeiten, da hatten wir nun wirklich keine Lust drauf. Aber wir hatten wieder Glück. Aus irgendeinem Grund, hatten wir keine Wartezeit. Wir konnten zügig durch gehen und befanden uns ruck zuck in dem Hochgeschwindigkeitsfahrstuhl der uns in den 86. Stock befördern sollte.

Und was sich nun da abspielte, war einfach nur Wahnsinn. Als wir auf die Aussichtsplattform traten offenbarte sich ein Blick, den man nicht in Worte fassen kann. Einfach nur atemberaubend, wunderschön, phänomenal!!!!!!!!!
Nach unzähligen Fotos und mehreren Handgriffen, um die Frisur wieder in die richtige Form zu bringen (in 320 m Höhe ist es sehr windig!) habe ich auf ein Signal gewartet, dass es ihr hier oben ebenfalls gefällt, um den wirklich richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Wir schrieben also den 28. April 2009 und es war ca. 15:35 Uhr, als Sarah endlich die Worte los ließ. " Es ist wunderschön!" Das war mein eigen gesetztes Stichwort und ich sammelte meinen Mut. Es musste eine Menge Mut sein, denn die Aussichtsplattform war sehr sehr gut besucht. Ich begann also, unsere Beziehung ein wenig zu rekaptiulieren und ich könnte schwören Sarah hat mir gar nicht richtig zugehört. Mir war es egal ich hatte genug Mut zusammen und am Ende meiner kleinen Rede ging ich auf die Knie, und hielt ihr den Ring, den ich kurz zuvor aus meiner Hosentasche gezückt habe, entgegen und fragte sie, ob sie mich Heiraten möchte. Ihr blick sagte mehr als tausend Worte. Sarah war geschockt und gerührt zu gleich. Zwei schnelle Handbewegungen und ich stand wieder. Sarah war es nämlich auch peinlich, dass ich vor den unzähligen Besuchern auf die Knie gegangen bin. Zeitgleich mit der mich aufrichtenden Handbewegung sagte sie die beiden Buchstaben, die ich hören wollte. "JA". Sie besiegelte die Zustimmung mit einem schönen Kuss. Lange konnten wir dann auch nicht mehr auf dem Empire State Building bleiben. Sarah war geschockt, gerührt, froh, überrascht und vieles mehr. Ihr Kreislauf konnte diese vielen Eindrücke nicht mehr standhalten und ihr ging es nicht mehr so gut. Es sei noch erwähnt, dass sie auch ca. 1 Stunde danach, es noch nicht fassen konnte und am ganzen Körper zitterte. Natürlich wurde, nachdem sie sich ein wenig gefasst hatte, dass Handy gezückt und ihre Mutter wurde über das jüngst geschehene in Kenntnis gesetzt. Sie hat ja schon länger darauf gewartet ;-). So das war die Geschichte, die nun zu dieser Seite geführt hat. Geplant hatte ich diesen Antrag schon länger. Eigentlich wollte ich ihn schon im November 2008 machen, als Sarah und ich in Berlin waren. Nur zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass wir unseren Urlaub 2009 in Amerika verbringen werden und diese Location ist ja noch ein wenig cooler, für einen unvergesslichen Antrag und ich hoffe das habe ich geschafft.

Neuer Blog von Heute bis zur Hochzeit!!

Hallo liebe Freunde, liebe Verwandte und liebe Neugierige!

Sarah und ich haben uns überlegt, einen Blog zu erstellen, wo wir chronologisch über Neuigkeiten bzgl. unserer Hochzeit schreiben. Ich hoffe ihr schreibt ordentlich Kommentare und schaut hin und wieder mal vorbei, um zu gucken auf welchem Stand unsere Planungen sind. Nun werden wir ersteinmal ein wenig in die Vergangenheit schauen und gucken, was sich bis jetzt so ereignet hat. Also viel Spaß Sarah und Olaf